Koordinative Fähigkeiten

KoordinationKoordination beschreibt das Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Bei sportlichen Aktivitäten wird ein bestimmter Bewegungsablauf durch das Zusammenwirken von Zentralnervensystem, Muskulatur und Sinnesorganen ermöglicht.

Umfassende und vielseitige Bewegungserfahrungen im Kindesalter fördern die Entwicklung koordinativer Fähigkeiten und erleichtern das Erlernen komplexer Bewegungsabläufe. Koordinative Fähigkeiten sind nicht angeboren. Die beste Zeit, diese Fähigkeiten zu erwerben und weiter zu entwickeln, liegt zwischen dem 6. und 14. Lebensjahr. Werden die koordinativen Fähigkeiten in diesem Zeitraum nicht ausreichend ausgebildet, können sie nur bedingt und mit hohem Aufwand im späteren Alter erlernt werden.

 

Die koordinativen Fähigkeiten im Überblick:

Reaktionsfähigkeit
  • Ausführung einer Bewegung aufgrund einer Information bzw. eines Signals
  • Bewegung gezielt und zweckmäßig ausführen
Gleichgewichtsfähigkeit
  • Halten des Gleichgewichts bei Bewegungen oder im Stand
  • Wiederherstellen des Gleichgewichts nach Positionsänderungen
Umstellungsfähigkeit
  • Handlungen an eine veränderte bzw. neu entstandene Situation anpassen
Orientierungsfähigkeit
  • Bestimmung der Position des Körpers in Raum und Zeit
  • zielgerichtete Veränderung der Position
Differenzierungsfähigkeit
  • Kontrolle der Bewegung und Stellung einzelner Körperabschnitte
  • Feinabstimmung in der Koordination von Bewegungen
Kopplungsfähigkeit
  • Koordination von Teilkörperbewegungen
  • insbesondere die zeitliche, räumliche und kraftmäßige Abstimmung der Teilkörperbewegungen
Rhythmisierungsfähigkeit
  • einen Rhythmus erkennen und die körperliche Bewegung an den vorgegebenen Rhythmus anpassen

 




Copyright © 2015 in-form-sein.de Ronald Thomschke