Intervallmethode

Bei dieser Trainingsmethode gibt es einen ständigen Wechsel zwischen Belastungs- und Erholungsphasen (Entlastungsphasen). Die Länge der Pausen ist abhängig von der Belastungsintensität, der Belastungsdauer und dem Trainingsstand. Die Pausen dienen nicht der vollständigen Erholung. Deshalb werden sie als lohnende Pausen bezeichnet. Die Pausenlänge variiert zwischen 30 Sekunden und wenigen Minuten.
Der nächste Belastungsreiz wird gesetzt, wenn die Pulsfrequenz um mindestens 1/3 niedriger ist als der Belastungspuls. Die lohnende Pause muss somit immer individuell lang sein.
Beispiel: Die Pulsfrequenz erhöht sich bei Belastung auf 180 Schläge pro Minute. Je nach Alter und Trainingsstand geht Sie nach 30 bis 90 Sekunden auf etwa 130 bis 100 Schläge zurück. Der nächste Belastungsreiz wird gesetzt, wenn die genannten Werte unterschritten werden (siehe Kontrolle der körperlichen Belastung).

Extensive und intensive Intervalle

Schwimmtraining Die Intervallmethode kommt häufig beim Schwimmtraining zum Einsatz, indem Kurzbahnen absolviert werden. Damit setzen Sie entsprechende Reize, um schneller zu werden und ökonomisieren das Herz-Kreislauf-System.
Auch bei dieser Trainingsmethode kann es extensive und intensive Intervalle geben.

 

Bei einem extensiven Intervall beträgt die Belastungsintensität 60 bis 80 Prozent der maximalen Herzfrequenz. Die Belastungsdauer ist kurz bis mittel, sie liegt zwischen einer und zehn Minuten. Die Ökonomisierung des Herz-Kreislauf-Systems steht im Vordergrund. Es wird im aeroben Bereich oder an der Schwelle zum anaeroben Bereiche trainiert.

Das Training mit intensiven Intervallen zeichnet sich durch eine kurze Belastungsdauer zwischen 10 und 30 Sekunden aus. Die Belastungsintensität ist jedoch mit 80 bis 90 Prozent der maximalen Herzfrequenz sehr hoch. Sie trainieren im anaeroben Bereich. Die Energiegewinnung erfolgt unter Anhäufung von Laktat, welches in den Pausen direkt im Muskel beseitigt werden muss.

 




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